Mehr in Balance sein
mit der solaren oder lunaren Atemdynamik

Lerne deine eigene natürliche Atemdynamik kennen!

Der Atemdynamik (nach Erich Wilk) liegt das Wissen zugrunde, dass es 2 Atem- bzw. Konstitutionstypen gibt:

      Den ,,lunaren“ Atemtyp (= einatem-betonter Typ) und
      Der ,,solare“ Atemtyp (= ausatem-betonter Typ)

Das heisst konkret, die Atem- und Haltungsmuster für Aus- und Einatmen sind vollkommen verschieden! Als Folge davon unterscheiden sie sich auch im Körperschwerpunkt, Motorik und Stoffwechsel, und das nicht nur in den Asanas, sondern auch im Stehen, Gehen und Sitzen.

Es gibt für die solaren und lunaren Atmer unterschiedliche anatomische Prägungen und dadurch verschiedene Dehnungs- und Verengungsräume.                       

Wer seinen Atemtyp kennt, kann viel leichter Haltungsblockaden lösen und lernt neue Möglichkeiten kennen im eigenen Bewegungsfluss mit dem Körper und der Atmung zu sein! Dies spannt den Körper faszial von Innen müheloser auf – es führt zu mehr Balance und Dynamik im Alltag.

 

 

Vorwärtsbeuge
Solar = Ausatmen dominiert

• Dehnungsraum: Becken
• Verengungsraum: Brustkorb
• Lange HWS, Füße gelöst

Vorwärtsbeuge
Lunar = Einatmen dominiert

• Dehnungsraum: BWS • Verengungsraum: Becken
• Kinn gehoben, freies Oberkopfgelenk, 

Atemtyp Seminar
8.-9.02.2020

Wo: Balance Studio Detmold,
Blomberger Strasse 14, 32 756 Detmold
Beginn: Sa 10 Uhr – So ca. 15 Uhr
SL: Bärbel Ellmer und Marion Hofmann
Preis: 230 Euro

Schau dir die Präsentation an:

 

    Unterrichtsinhalte des Seminars sind:

Prägung der Atemdynamik nach dem Entdecker Erich Wilk auf den menschl. Organismus
Überblick des Forschungsgebiet von Dr. Christian Hagena und Dr. Chalotte Hagena – Gründer der Terlusollogie
Anatomische Grundlagen der Atemtypdynamik:

„lunaren“ Atemtyp (= einatem-betonter Typ) und ,,solare“ Atemtyp (= ausatem-betonter Typ)

Dehnungs- und Verrenungsräume der solaren/lunaren Atmer
 Wirkungen auf die fasziale innere Aufspannung
Das solare Ausatmer / lunarer Einatmer Prinzip: eigenen Möglichkeiten und Reserven für Asanas kennenlernen
Haltungsprinzipien für den Alltag kennenlernen (Gehen, Schlafen, Sitzen)
Du lernst die innere Bewegung deines Atems für deine äußere Beweglichkeit zu nutzen und bewusst in das Wechselspiel von Anspannung und
Entspannung zu gehen
Anpassungsbeispiele für das Pranayama
Anwendungsbeispiele für den praktischen Yoga-Unterricht (für Yogalehrer)

 

Ein kleines Beispiel für den Meditationssitz:

• Die Einatmer sitzen gerne mit Schwerpunkt hinten (hinter den Sitzbeinhöckern), als wäre der Hinterkopf leicht angelehnt, unterer Rücken leicht rund, Kinn leicht gehoben.
(Wichtig: frei schwingendes Oberkopfgelenk und Kinn gehoben)

• Die Ausatmer sitzen gerne mit Schwerpunkt vorne (vor Sitzbeinh.), als wäre die Stirn angelehnt, unterer Rücken gerade, Kinn sinkt leicht nach unten
(Wichtig: entlastete Halswirbelsäule, Kinn leicht zum Brustbein gezogen)

Allgemeines im Yoga:

Bei den Yogaübungen atmet der aktive Einatmer (lunar) immer aktiv ein, während er in eine „anstrengende“ Übung hineingeht – die Ausatmung geschieht passiv ausströmend. Die Einatmen lieben es sich aufzuspannen, entgegen der Schwerkraft. Aktivier Dehnungsraum ist der Brustkorb, passiv bleibt das Becken!

Ganz im Gegensatz dazu der aktive Ausatmer (solar): Er atmet während der „anstrengenden“ Phase aktiv und lange aus, und lässt die Luft von selbst einströmen ohne Kraftaufwand. Er läßt einatmen! Auf diese Weise atmet er sogar bei anstrengenden Rückbeugen! Die Ausatmen lieben es ihren Schwerpunkt vorne zu haben, in den Boden zu sinken. Aktiver Dehnungsraum ist das Becken, Brustkorb ist passiv.

 

Wie bin ich dazu gekommen: 

Seit Jahren geht es mir so, dass ich mit vielen Anweisungen von anderen Yogalehrern nicht klar komme. Der Fisch ist dabei zu meiner Problem-Stellung geworden. Während ich feststellen musste, dass viele wie ein Fisch im Wasser sich ausdehnen können und tief einatmen, ist genau das mir sehr schwer gefallen und ich merkte sogar trotz Kissen im Rücken, dass ich lieber tief ausatmen wollte und dann lange die Rückbeuge halten konnte.

 Auch als jahrelange Yogalehrerin und -ausbildnerin war es meinem scharfen Auge nicht entgangen, dass viele oft einen gepressten Atem hatten – ja sogar die Luft anhielten, und es unterschiedliche Atempräferenzen gab, was manchmal sogar in Diskussionen endete. Soll ich nun verstärkt ein- oder ausatmen im Hund oder der Vorwärtsbeuge? Es gab viele Meinungen dafür und dagegen, bis irgendwann das Zauberwort „Spürgenauigkeit“ entworfen war.

Endlich konnte ich mit dem Wissen der Atemtypen aufatmen, „ach so ich bin eine Ausatmerin“ – ab jetzt durfte ich mich endlich wieder recken und strecken und frei atmen!

 

 

Die Atemtypen solar/lunar sind keine neue Atemlehre!

Es ist eher ein Ausrichtungsprinzip und ergänzt wunderbar die Yogapraxis. Und ja – es stimmt, sie stellen einige Überzeugungen auf den Kopf!
Das Ziel ist eine individuelle Anpassung in den Asanas gemäß eines frei fliessenden Atems. Die Asana ist dann viel leichter und anstrengungsloser zu halten – die Energie fließt müheloser, was sofort spürbar ist. Das kann auch schon mal ein richtiges A-ha Erlebnis auslösen!

 

Ich freue mich auf dein Interesse!

Deine Marion Janaki