Gelassenheit –
die Basis von Glück und innerer Kraft

„Bleib doch einfach mal locker“, bestimmt kennst du diesen Satz zu gut. Immer wieder stolperst du über dich selbst und deinen Ärger der hochkommt.

Bewunderst du auch Menschen, die souverän gelassen und ruhig reagieren? Und das in dieser Welt, in der es viele Reizüberflutungen und Hektik gibt? Und es jetzt auch noch zusätzlich viele Panikmacher und Negativ-Berichtersattung in Corona-Zeiten gibt?
Zugegeben, ich bewundere solche Menschen sehr, die in stressigen Zeiten unter vielen Anforderungen und Zeitdruck einfach mal die Ruhe bewahren können und sich nicht von jeder Woge mitreißen lassen. Ihre Klarheit und Unterscheidungskraft kann sehr inspirierend auf mich abstrahlen. 

Der Mangel an Gelassenheit ist meist mit ganz anderen Schwächen verbunden: mit Angst um sich selbst und um die eigene Existenz!

Stressfaktor Nummer eins ist übrigens der Zeitdruck, besonders im Job, dicht gefolgt von Hektik und Streit im Familienleben. Aber auch Missverständnisse mit Kollegen oder Chefs. Dann verlieren wir die Ruhe und Achtsamkeit, werden hektisch, Blutdruck steigt, Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, kurzum man steht unter Strom! Somit lautet die erste Grundregel der gesunden Gelassenheit:
Akzeptiere, was ist!

Und helfen kann auch das afrikanischem Sprichwort: „Wenn du es schnell hast, gehe langsam!“ Wenn das immer so leicht wäre … besonders bei Abgabeterminen, und dem Blick auf die Uhr. Erst wenn wir die Sorgen, den Zeitdruck hinter uns gelassen haben, kann eine gelassene Einstellung sich ausbreiten.

Ja wir wissen alle, in der Ruhe liegt die Kraft und vieles geschieht dann leichter und besser. Denn natürlich wissen wir, dass Stress und Ärger extrem ungesunde Verstärker sind. Und je mehr wir perfekt sein wollen, unter Leistungsdruck geraten, nicht auf den Rhythmus unserer Mitmenschen und uns selbst achten, desto mehr kommen wir aus der Spur der Gelassenheit. 

Das färbt sogar kurioserweise oft auf mein Computersystem ab, sehr oft wenn ich schnell Projekte abschließen, komprimieren, versenden will, stürzt mein System ab, so als wollte es mir signalisieren: „Moment mal – mach mal lieber ordentlich und langsam … und jetzt erstmal einen Neustart.“


Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen. 

Buddha

Ja – die gute Nachricht lautet: Das Glück liegt in uns und Gelassenheit kann man trainieren, und zwar jeden Tag 12 Stunden lang! Und am allerbesten schon beim Aufstehen, mit einem gelassenen Räkeln und genüsslich wachwerden.

Studien zeigen übrigens, dass gelassene Menschen gesünder und erfolgreicher sind, richtige Entscheidungen treffen und in jeder Lebenssituation bessere Lösungen finden. Gelassenheit, Geduld und Toleranz sind die Basis Ihres glücklichen Lebens.

Denn wer entspannter und gelassener ist, vermeidet auch Fehler, Unfälle und kann die eigene Konzentration und Gesundheit besser für sich nutzen. Letztendlich führt es verstärkt zu dem inneren Ruhepunkt und zu mehr Glücksempfinden, kurzum das beste Mittel gegen Burnout und Erschöpfung!
Gelassenheit ist also weit aus mehr als nur eine kurze Gedankenpause, ein Eintauchen in den gegenwärtigen Moment, eine Teepause, eine Yogavollatmung, ein buddhistisches Lächeln beim Bahnfahren, ja es ist viel mehr. Nämlich eine Lebenskunst, führt zu einem neuen Blickwinkel und verändert unser ganzes Bewusstsein, sowie den Umgang mit uns selbst und anderen. Wir beginnen einfach öfter zu atmen und zu lächeln …

Was also ist Gelassenheit?

  • Gelassenheit meint die Fähigkeit, loszulassen von eigenen Ego-Konzepten
  • Gelassenheit ist der Zustand von Toleranz und das zu akzeptieren was unabänderlich ist
  • Gelassenheit ist Vertrauen haben auf das Leben
  • Gelassenheit ist die Fähigkeit, nicht alles zu persönlich zu nehmen, sondern an sich abperlen zu lassen
  • Gelassenheit meint die Fähigkeit, Emotionen unter Kontrolle zu halten und ruhig Entscheidungen treffen zu können
  • Gelassenheit meint die Fähigkeit, in der Präsenz des gegenwärtigen Moments vollständig anzukommen 

Lerne loszulassen.
Das ist der Schlüssel zum Glück. 

Buddha

Um das Loslassen von Emotionen und inneren Haltungen zu trainieren, muss man als aller erstes, wie bereits erwähnt,  seinen eigenen Zustand erkennen – akzeptiere was ist, heisst die Formel!
Wenn also wieder der Ärger hochsteigt, dann schnell inne halten und dies wahrzunehmen, nach dem Motto – „gut das ich das merke und mich jetzt gerade ärgere“.
Mehrmals richtig tief durchatmen hilft, um nicht direkt in Verhaltensmuster abzugleiten. Jetzt ist der Moment gekommen, wo neue Veränderungs-Techniken einsetzten, so dass wir die Ebenen wechseln können, vom der Emotion zum Verstand, und vom Autopilot der Stressspirale in eine gezielte Navigation hinein.

 

Dabei setzte ich auf zwei Lösungsansätze:

  1. Übungen für den Körper!
    Um über Körper-Erdung, Atmung und Aufrichtung in einen neues entspanntes Körperfeedback zu kommen und den Zustand zu wechseln

     

  2. Übungen für den Geist!
    Mentale Stärke mittels innere Fragetechniken erlangen, liebevolle Güte zu sich selbst entfalten, und zu neuen Gefühls- und Denkmustern gelangen.

    Die Herausforderung besteht darin, aus den vielen Techniken, die für sich selbst stimmigen Gelassenheits-Werkzeuge heraus zu nehmen, und im Alltag anzuwenden. Dann kann sich das eigene Gelassenheitspaket zum wahren Energie-Booster entfalten, welches dich in allen Lebensbereichen nach vorne bringt. Das macht nicht nur gelassen, sondern auch resistenter und wirkt hochgradig ansteckend auf Andere.

Ein Beispiel wie man sich sofort über die Körpersprache in eine andere Stimmung bringt,  ist das innere Aufrichten. Der Körper spiegelt unsere Emotionen und gerät schnell aus der Balance, wenn Traurigkeit, Verbissenheit, Unruhe, Druck, Hektik, Disharmonie vorherrschen. Dann passt sich die Körperhaltung an, man ist gebeugt, der Atem ist oberflächlich und hastig, das Herz rast, die Beine und Arme sind gekreuzt, die Gesichtsmuskeln hängen runter, die Bewegungen sind hektisch.

Den Körper von innen Aufrichten ist eine simple, sekundenschnelle und so wirksame Übung um sich in eine gute Haltung zu manövrieren. Heben wir allein schon den Kopf an und vertiefen die Atmung mit einem freien Brustkorb, so hebt das auch unsere Gemütsverfassung an, lässt die Stimmung steigen und uns größer werden, und das nicht nur äußerlich. Wenn jetzt noch ein weiches Lächeln die Mundwinkel nach oben zieht, dann kann uns in punkto Gelassenheit nichts mehr so schnell aus der Bahn werfen.

Gelassenheitstraining gibt es bereits seit über 2200 Jahren


Ein kleiner Ausflug in die indischen Sutras von Patanjali, ein indischer Gelehrter des psychologischen Yogas, der schon vor 2200 Jahren über die Kraft des Geistes Erkenntnisse zusammenfasste, veranschaulicht die Gründe unserer geistigen Abgründe. Patanjali, definiert die fünf Kleshas, die uns allzu oft aus der Bahn werfen und Hindernisse darstellen in Gelassenheit und Bewusstsein entwickeln.

Als erstes erwähnt er „Avidya“, die Unwissenheit über uns selbst, das wir vergessen haben, wer wir eigentlich sind, nämlich reines Bewusstsein, reines Sein und somit vollkommen so wie wir sind. Ok, das ist zweifelsfrei der spirituellste Weg zu mehr Gelassenheit und führt über die Stille und Meditation zu tieferen Erkenntnissen.

Nun geht es um „Asmita“, das meint alles mit dem wir uns identifizieren, die Ego-Haftigkeit und das Streben nach Perfektionismus. Da sind wir mittendrin im iridischen Thema, wie fühlen wir uns wohl, wenn uns etwas lieb gewonnenes weggenommen wird – etwa gelassen oder völlig am Rand der Verzweiflung?

Drittens erwähnt er „Raga“ und „Dvesha“, das meint das was wir begehren (Raga), Genuss, Freude und Emotionen nachzusinnen, und im Gegenzug alles zu sehr abzulehnen ( Dvesha), was wir nicht mögen. Da ist der Toleranzrahmen sehr eng gesetzt, wenn wir z. B. Erwartungen haben, und für etwas gelobt werden möchten. Bei nicht erfüllen dessen kann es schnell zu Frust und Leid führen.
Je größer die Erwartungen sind, und je mehr man sich an sie klammert, desto größer die Wahrscheinlichkeit enttäuscht zu werden.

Als letztes noch „Abhinivesha“, das was uns Angst und Sorgen macht, einer der größten Hindernisse um mehr Gelassenheit zu entfalten, und sicherlich das schwierigste Übungsfeld. 
Ja – es gibt viel zu erkennen und zu überwinden auf dem Pfad der Tugend zu mehr Gelassenheit und Selbsterkenntnis. 

Hier ein Auszug aus meinem Seminar zu diesem Thema, welches ich regelmäßig gebe.


Im Gelassenheits-Seminar gehts um
folgende 8 Programminhalte:

 

1. Welchen Anlass hat der eigene Ärger und welche Faktoren löst er aus (Kontrolle, Anerkennung, Sicherheit)

2. Biologischen Sinn hinter Stress/Ärger erkennen 

3. Eigene Bewertungskonzepte überprüfen, welche inneren Antreiber gibt es?

4. Mitgefühl für sich selbst entwickeln 

5. Über den Körper Spannungen lösen: Köper-cool down Übungen zum loslassen, Körper erden, atmen, entspannen

6. Über den Geist Spannungen lösen: Emotionale Distanz schaffen, neue Denkmuster zulassen, Vermeiden von Verzerrungen

7. Über Patanjalis fünf geistige Hindernisse auf dem Weg zu mehr Gelassenheit finden

8. Mindfullness – Achtsamkeitstraining für den Alltag

Nachfolgend ein paar tolle Körper-Übungen.
Je mehr du davon umsetzen kannst, desto stärker wird dein Gelassenheits-Glücks-Indikator.

6 Körper-Cool-Down Techniken

  1. Den Atem anhalten und tief ausatmen!
    Eine geniale Musterunterbrechung ist die tiefe Atmung mit und ohne Atemanhalten.
    Lasse die maximale Einatmung einströmen. Bei der sogenannte 3-fach Atmung atme in den Bauch, Brustkorb bis unter die Schlüsselbeine, so tief du kannst ein. Halte solange wie möglich den Atem nun an und atme danach langsam aus!
    Dabei kannst du dir noch vorstellen, dass du „Stress“ ausatmest!
    Mehrfach wiederholen.
    Den Atem anzuhalten bewirkt eine Unterbrechung der Gedankenspiralen. Es entsteht die wertvolle Pause im Gehirn, danach kann vermehrt Sauerstoff einströmen und das Gehirn neu beleben.

     

  2. Progressive Muskelentspannung
    Jeder Muskel der mindestens 5 Sec. angespannt werden kann, kann danach besser entspannen. Der besondere Fokus ist auf die Entspannung und das Lösen der Muskeln gerichtet.
    Beginne die Schultern und dein Gesicht anzuspannen. Mache ein ganz saures Gesicht und ziehe die Schultern weiter nach oben zusammen, halte an und amte dann ganz langsam aus und entspanne die Muskeln voll und ganz. Genauso kannst du die Fäuste ballen, 5 sec. anspannen und danach wieder loslassen.

     

  3. Füße fest auf dem Bodens
    Spüre wie die Füße fest auf dem Boden stehen. Nimm die Schwere der Beine und Füße wahr und wie der Boden sich anfühlt. Spüre den Körper als Ganzes und wie er sich aufrichtet wie ein Baum. Stelle dir kurz Wurzel unter den Füßen vor, die ins Erdreich ragen. Spüre deine Festigkeit und wie du an diesem Platz verwurzelt bist. Spüre wie fest verbunden du bist mit der Erde und gleichzeitig nach oben streben kannst.

     

  4. Lokomotiv-Atmung
    Die Lokomotiv-Atmung ist eine dynamische Atmung, bei der mehr Dampf abgelassen werden kann, also mehr Aggression, gestaute Gefühle.
    Die Arme nach oben strecken, Finger ausstecken. Dynamisch und schnell atmen, die Arme nach unten anziehen neben den Oberkörper und Fäuste ballen (so als wollte man was runter ziehen). Alternativ können die Arme auch nach vorne ausgestreckt werden, dann dynamisch wieder ran ziehen mit geballten Fäusten.

      

  5. Mimik verbessern – ein Lächeln hervorzaubern
    Es ist so einfach und so genial. Ein Lächeln mindestens 20 sec. von deinem Gesicht hervorgezaubert, die Mundwinkel gehen dabei leicht hoch, sendet an dein Gehirn die gleichen Neuronen aus, als wäre es echt. Das Gehirn kann also nicht unterscheiden, ob echt oder unecht. Also lächle und deine Welt sieht anders aus – irgendwie freudig und gelassener.

     

  6. Körperhaltung bewusst trainieren.
    Den Körper einfach mal wieder aufrichten. Sich vorstellen, man wachse aus dem Boden und wird nach oben aufgerichtet und an einer goldenen Perlenschnur aufgerichtet. Der Brustkorb wird weiter, die Atmung besser. Das Selbstbewusstsein wächst ebenso von innen nach aussen, ganz einfach über die Körperfeedbackschleife zum Gehirn, welches einen positive und kraftvollen Impuls erfährt.

Und hier ein kleiner Auszug aus den geistigen Techniken

 

1. Gelassenheits-Mantra

Mein absoluter Lieblingssatz bei Stress, der zu einem neuen Mantra werden kann:
„Ich kann Frieden wählen!“
Damit hast du dich sofort aus deinem alten inneren Dialog rausgenommen, gratuliere!
Ich kann (den) Frieden wählen, hat eine neue Botschaft mit Schwingungen des Friedens, der Ruhe und Gelassenheit auf uns. Du hast die Wahl ob du ausrasten möchtest, oder mal zur Abwechslung ganz entspannt bleibst. Lass deine Gehirnströme damit überfluten wie das Wasser den Ozean.

2. Perfektionismus adé

Der größte Feind der Gelassenheit ist eindeutig der Perfektionismus. Wer ständig alles perfekt machen möchte leidet unter Dauerstress und Frustration. Dahinter steht oft der Glaubenssatz, nicht gut genug, oder nicht anerkannt zu sein. Oder wir erkennen andere nicht genug an und bewerten sie zu schnell für ihre Eigenart. 
Trainiere also einen positiven Blick auf dich selbst und andere zu werfen. Neue Glaubenssätze wie: „Ich bin gut so wie ich bin“, „ich tue alles und das ist genug“, „andere tun ihr Bestes“, können suggestiv sehr wirksam sein, wenn sie oft wiederholt werden und zu mehr Ausgeglichenheit und bessere Kommunikation führen.

3. Unterscheidungskraft

Es gibt dieses wunderbare Gebet:
Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(von Rheinhold Niebuhr, amerikanischer Theologe 1892-1971)

Überlege in welchen Situationen es dir besonders helfen könnte. Wenn das nächste mal Situationen auf Dich zukommen, die Dich vielleicht zuerst ärgern würden, dann überlege: Kann ich etwas ändern? Und wenn ja, dann ändere es. Ist es nicht änderbar, dann lerne auch mit deinen eigenen Bemühungen gelassen umzugehen.


4. Gelassene Kommunikation

Wenn wir anderen zuhören ertappen wir uns oft, dass wir bewerten und direkt unterbrechen wollen. Die achtsame Kommunikation beruht auf dem Training, Bewertungen loszulassen. Lasse einfach die Kommentare, Vergleiche etc. los und übe dich im Zuhören, so dass ein achtsamer Dialog mit Respekt und Gelassenheit entstehen kann.
In Ergänzung dazu, achte auf deine Worte, bringe deinen Inhalte bewertungsfrei vor.


5. Glückliche Momente – beobachte Wolken, Vögel, Kinder …

Wenn du durch einen Garten gehst, siehst du dann die Rosen blühen oder das Unkraut sprießen? Wenn du nach oben schaust, siehst du all die Wolken mit den Augen eines Kindes? Sehe möglichst viele Dinge, die dir Freude bereiten. Und dann lass deinen Blick einfach auf der Schönheit oder Einzigartigkeit ruhen. Nimm all die Farben, Formen, den Duft, die Formation, die Struktur in dich auf und sammle solche Glücksmomente des Tages.

Setze eine Ankerpunkt fürs Glücklichsein, schaue zum Beispiel in die Sonne, oder in die Natur. Tauche nach innen zu deiner Quelle und weise dein Unterbewusstsein an: Wann immer ich an die Sonne denke – oder an ein anderes Symbol, das ich ausgewählt habe, sollen in meinem Bewusstsein Glücksgefühle hervorgerufen werden.


6. Achtsamkeitstraining und Meditation

Es steckt eine Menge Kraft und Potenzial in diesem Moment, im Hier und Jetzt. Denn wenn wir uns ablenken lassen und in andere Geschichten abschweifen, verstricken wir uns unnötig in absurde Gedankenschleifen. Es ist wichtig, aufmerksamer und wacher zu werden. Regelmäßige Praxis ist dabei besondern wichtig. Du merkst das der Focus und die Aufmerksamkeit sich auf deinen ganzen Tag und Leben auswirken kann, du leichter mit den Herausforderungen umgehen lernst, sogar deine Fähigkeiten der Kommunikation, Konzentration verbessern sich wenn du aufmerksamer bist. Auch deine Emotionen wie Wut kannst du besser regulieren.

 

Achtsamkeitstraining – Atem beobachten

  1. Position einnehmen, mit Leichtigkeit 
  2. 3 tiefe lange Atemzüge
  3. Focus auf fliessende weiche Atmung lenken, ganz simpel
  4. Atmung besteht aus 4 Teilen:
    Luft einatmen bis zum Höhepunkt – winziger Moment anhalten –
    Langsam ausatmen – kleine Pause nach der Ausatmung spüren und auskosten
  5. Schau ob du alle 4 Teile beobachten kannst und ganz im gegenwärtigen Moment verweilst

Dein Geist liebt es in der Vergangenheit zu wühlen oder zukünftiges zu planen – es geht uns allen so. Schenke dir ein Lächeln und lobe dich dass du das beobachtet hast und komme zurück zur fließenden Atmung!

Und hier noch eine weitere wunderbare Meditation:


Eigenschaft-Meditation mit Gelassenheit

1. Denke an Gelassenheit, wie fühlt es sich an, wo im Körper spürst du es. Wen kennst du der Glück und Gelassenheit verkörpert?

2. Setzte dich an diese Stelle und verschmelze ganz mit dieser Gelassenheit, dann verweile im Herzraum: Wiederhole: 3 x Ich bin gelassen – Om )

 


Nochmal abschließend – nutze deine Achtsamkeit!


Komme zurück in den Moment, der tatsächlich gerade erfahrbar ist!
Dann ändert sich signifikant die Qualität des eigenen Lebens. 

Wie passiert das? 

Durch achtsames essen, richtig schmecken und genießen, achtsam zuhören, diese wertvollen Momente auskosten, die wir alleine oder in Gesellschaft erleben. Es gibt sie täglich, die vielen kleinen Momente die das Leben glücklich und lebenswert machen, so viele Geschenke. Mit der Zeit wird diese Erkenntnis immer leichter fallen und du wirst weniger auf die kleinen Stürme in deinem Leben reagieren. Du wirst leichter durch die Auf und Abs gleiten, die zum Leben dazugehören, ohne dich von jeder Welle in die Tiefe mitreißen zu lassen.

 

Herzlichen Glückwunsch –
ein Meilenstein in Gelassenheit ist für heute erreicht!

Atme und Lächle!

Ich wünsche Dir eine ganz zuversichtliche und gelassene Zukunft!

Deine MARION

 


>>> Nächstes Tages-Seminar 

Sa 20. Juni  

11-18 Uhr / 65 Euro
Wo: Balance Studio Detmold